Im Oktober 1933, nach dem Aufstieg Adolf Hitlers und der Gründung des Nazi-Regimes, zog sich Deutschland aus dem Völkerbund und der Weltabrüstungskonferenz zurück. Im März 1935 führte Deutschland die Wehrpflicht wieder ein, gefolgt von einem offenen Aufrüstungsprogramm, der offiziellen Enthüllung der Luftwaffe und unterzeichnete das anglo-deutsche Marineabkommen, das einer Oberflächenflotte 35 % der Größe der Royal Navy erlaubte. [196] [197] [198] Die daraus resultierenden Aufrüstungsprogramme wurden über einen Zeitraum von acht Jahren mit 35 Milliarden Reichsmark ausgestattet. [199] Der Zinssatz beträgt 5 %. nicht in Fällen, in denen der Gläubiger vertraglich, gesetzlich oder gewohnheitsgemäß Anspruch auf Zahlung von Zinsen zu einem anderen Zinssatz hat. In diesen Fällen gilt der Satz, auf den er Anspruch hat. Deutsche Beamte verschworen sich systematisch, um sich den Klauseln des Vertrags zu entziehen, indem sie die Abrüstungsfristen nicht eingehalten, alliierten Beamten den Zugang zu militärischen Einrichtungen verweigerten und die Waffenproduktion aufrechterhielten und versteckten. [182] Da der Vertrag deutschen Unternehmen nicht die Herstellung von Kriegsmaterial außerhalb Deutschlands verbietet, zogen die Unternehmen in die Niederlande, in die Schweiz und nach Schweden. Bofors wurde von Krupp gekauft, 1921 wurden deutsche Truppen nach Schweden geschickt, um Waffen zu testen. [183] Die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zur Sowjetunion über die Konferenz von Genua und den Vertrag von Rapallo wurde auch dazu benutzt, den Versailler Vertrag zu umgehen. Öffentlich war dieser diplomatische Austausch hauptsächlich im Hinblick auf den Handel und die künftige wirtschaftliche Zusammenarbeit. Es wurden jedoch geheime Militärklauseln aufgenommen, die es Deutschland ermöglichten, Waffen innerhalb der Sowjetunion zu entwickeln. Darüber hinaus erlaubte sie Deutschland die Einrichtung von drei Ausbildungsgebieten für die Luftfahrt-, Chemie- und Panzerkriegsführung.

[184] [185] [186] [187] 1923 machte die britische Zeitung The Times mehrere Behauptungen über den Zustand der Deutschen Streitkräfte: sie verfügte über Ausrüstung für 800.000 Mann, überstellte Armeeangehörige in zivile Stellungen, um ihre eigentlichen Aufgaben zu verschleiern, und warnte vor der Militarisierung der deutschen Polizei durch die Ausbeutung des Krümper-Systems. [188] [nb 4] Versicherungsverträge, die vor dem Krieg zwischen einem Versicherer und einer Person, die später zum Feind wurde, mit anderen als den in den Absätzen g bis 18 behandelten Verträgen geschlossen wurden, werden in jeder Hinsicht gleich behandelt, wie die Verträge über die Feuerversicherung zwischen denselben Personen nach den genannten Absätzen behandelt würden. Ist der Vertrag während des Krieges wegen Nichtzahlung von Prämien abgelaufen oder ist er aufgrund eines Verstoßes gegen die Vertragsbedingungen nichtig geworden, so hat der Versicherte oder seine Vertreter oder der Berechtigte jederzeit innerhalb von zwölf Monaten nach Inkrafttreten dieses Vertrags das Recht, vom Versicherer den Übergabewert der Police zum Zeitpunkt seines Erlöschens oder seiner Umgehung zu verlangen. d) Ist ein Vertrag zwischen Feinden aufgelöst worden, weil eine der Parteien ihre Bestimmungen nicht erfüllt hat oder weil sie ein im Vertrag selbst vorgesehenes Recht ausgeübt hat, so kann die geschädigte Partei beim Gemischten Schiedsgericht eine Befreiung beantragen.