Die Umstellung auf das NEW-System unterliegt einer klaren Schlüsseldatumsregelung: Die Änderung muss gemeinsam für alle Mitarbeiter eines bestimmten Unternehmens am selben Tag gelten. So wird das Unternehmen nicht zwei Gehaltssysteme parallel abwickeln müssen, sondern das OLD-Gehaltssystem gilt bis zum Wechsel auch für neue Mitarbeiter. Neu gegründete Unternehmen oder Unternehmen, die den Tarifvertrag im Handelssektor zum ersten Mal anwenden (z. B. weil sie zu diesem Tarifvertrag wechseln), müssen ihre Mitarbeiter nach dem NEW-Gehaltssystem klassifizieren. Andernfalls muss das Umstellungsdatum (der der erste Tag eines bestimmten Monats sein muss) durch eine Shopvereinbarung festgelegt werden. Ist kein Betriebsrat eingesetzt worden, so kann das Unternehmen den Termin festlegen, muss die Arbeitnehmer jedoch spätestens drei Monate vor der geplanten Umstellung schriftlich informieren. Als nächstes müssen die Arbeitnehmer (in Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat, wenn einer gegründet wurde) in das NEUE Gehaltssystem versetzt und spätestens vier Wochen vor dem Umstellungstermin durch eine NEUE Arbeitsanzeige (“Dienstzettel”) darüber informiert werden. Änderungen des Handelstarifvertrags PAM zielen: Unternehmen sollten sich stärker für ihre Mitarbeiter engagieren und daher der Status externer Arbeitskräfte verbessern. Kein Mitarbeiter darf durch die NEW-Klassifikation und eine Meinungsverschiedenheit über die Einstufung benachteiligt werden. Die Rechtsansprüche eines Arbeitnehmers aufgrund seiner Umgliederung in das NEW-Gehaltssystem am Umstellungstag erlöschen (nur) nach Ablauf von drei Jahren. Für die Klassifizierung im NEW-Schema gilt weiterhin das vorherige Datum für inkrementelle Gehaltserhöhungen.

Einzelne inkrementelle Weiterentwicklungstermine werden daher nicht geändert. Wenn eine Neuklassifizierung im NEUEN Schema mit einem inkrementellen Fortschrittsdatum übereinstimmt, muss die Erhöhung zuerst durchgeführt werden, gefolgt von der NEW-Klassifizierung. Die erste schrittweise Weiterentwicklung nach dem Umstellungsdatum erfolgt im dritten Jahr am ersten Tag des Monats, was dem inkrementellen Vorschussmonat vor der Umstellung auf das NEW-Gehaltssystem entspricht. Angesichts der Gesundheitskrise, die durch die Epidemieausbreitung von Covid 19 und die anschließenden Einschließungsmaßnahmen verursacht wurde, sind die wirtschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen Auswirkungen schwerwiegend. Sozialpartner und Gewerkschaften in den OECD-Ländern geben Antworten, Vereinbarungen und Aufrufe zum Handeln ab. Im Folgenden finden Sie eine Momentaufnahme dieser Initiativen aus 25 Ländern. Sie wird regelmäßig aktualisiert und auf andere OECD- und Nicht-OECD-Länder ausgeweitet, um in diesen kritischen Zeiten den Austausch bewährter Verfahren zu ermöglichen. Auch auf Branchenebene werden Aktionen vorgestellt – auch über internationale Gewerkschaftsressourcenseiten. Die Änderungen der Texte treten am 1.4.2020 in Kraft, sofern nichts anderes angegeben ist.

Die Reform des Lohnsystems, die bereits am 1. Dezember 2017 in Kraft trat, zielte darauf ab, die Zahl der Gehaltspläne zu verringern und insbesondere ein modernes System von Beschäftigungsgruppen zu schaffen, mehr Rechtssicherheit bei der Einstufung von Arbeitsplätzen zu erreichen und nicht zuletzt die Altersdiskriminierung zu bekämpfen, indem die förderfähige Anzahl von Dienstjahren bei früheren Arbeitgebern gedeckelt wird. Der DGB hat einen Überblick über Vereinbarungen und Maßnahmen der deutschen Gewerkschaften zur Corona-Krise veröffentlicht: Ebenfalls neu geregelt sind die förderfähigen Dienstjahre bei ehemaligen Arbeitgebern, wenn ein Arbeitnehmer bei einem neuen Arbeitgeber zu arbeiten beginnt.