TVöD VKA (Gemeinden) und TVöD BundVergütung erhöhen sich in 3 Schritten. Individuelle Erhöhungsbeträge pro Vergütungsgruppe und Niveau:01.03.2018: Minimum 2,85% (64,44 €), Durchschnitt 3,19%, Maximal 5,70%.01.04.2019: Minimum 2.81% (€ 71.00), Durchschnitt 3.09%, maximal 5.3901.03.2020: mindestens 0,96% (22,78 €), durchschnittlich 1,06%, maximal 1,81 (18. Februar 2019) Hat Verdi einen Tarifvertrag mit Celenus, der Tochtergesellschaft des französischen privaten Altenpflegeunternehmens Orpea in Deutschland, geschlossen. Es folgte ein langer Streik von 202 Tagen. Es umfasste mehrere Demonstrationen und europäische Solidaritätsaktionen. Damit endet ein langer Konflikt im Pflegeheim Celenus in Bad Langensalza, Thüringen. Es wurden Gehaltserhöhungen zwischen 1,5 und 2,25 Procent vereinbart. Das Urlaubsgeld wird erhöht, eine monatliche Zulage für die Kinderbetreuung und eine einmalige Zahlung wurden aufgenommen. Einmalzahlung in den Tarifgruppen E 1 bis E 6: 250 € am 01.03.2018Einführung einer neuen Tarifgruppe 9c für den Bund Am 5. Juni 2020 einigten sich die VSNU und die Arbeitnehmerorganisationen auf einen neuen Tarifvertrag. Der Text dieses Vergleichsvertrages kann über das Menü auf der rechten Seite heruntergeladen werden. Änderungen aus dieser Vereinbarung werden spätestens Mitte Juli in den derzeitigen GAV aufgenommen. Diese Version 2017-2019 ist über diesen Link erreichbar: www.labouragreementuniversities.nl/.

Der Tarifvertrag in den Ländern ist besonders bemerkenswert, weil er die Beschäftigten in Niedriglohngruppen besonders berücksichtigt und auch zahlreiche strukturelle Verbesserungen bewirkt. Das Ergebnis entspricht in etwa einer Erhöhung der Lohnskalen um 8 % und strukturellen Verbesserungen, was letztlich weitere 1 % bedeutete (“8 + 1%”). Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass sich der Zeitraum der Erhöhungen über 33 Monate (2,75 Jahre) erstreckt. TVöD SuE (Sozial- und Bildungsdienst)Erhöhung in 3 Schritten:01.03.2018: ca. +3,11% (42,5% des Gesamtzuwachses von 7.32%01.04.2019: ca. +3,02% (42,5% des Gesamtzuwachses von 7,32%)01.03.2020: ca. +1,03% (15,0% des Gesamtbetrages von 7,32%) höhere Gebührenerhöhungen in allen Stufen 1 sowie S2/2Einzelzahlung von 250 € für S 2, S 3 und S 4 am 01.03.2018 Pauschalgebührenerhöhung in 2 Schritten:01.03.2018: +50 €01.0 3.2019: +50 € Erhöhung des Jahresurlaubs von 29 auf 30 Tage höhere Gehaltserhöhungen in Teilen von P 5 und P 6Einzelzahlung von 250 € für P 5 und P 6 am 01.03.2018 EPSU-Generalsekretär Jan Willem Goudriaan kommentierte: “Die Arbeitnehmer haben hartnäckig Respekt für ihre Arbeit und ihre Gewerkschaftskollegen gefordert. Europäische Gewerkschafter in ganz Orpea haben ihre Kollegen bei der Sicherung eines Tarifvertrags und der Anerkennung der Gewerkschaft unterstützt. Ich scheine für alle, vor allem für die Gewerkschafter und Arbeiter in Bad Langensalza,” Dem Ergebnis gingen Streiks in den Universitätskliniken in Hessen und Bayern, im Sozial- und Bildungsdienst und in den Senatsverwaltungen in Berlin sowie im öffentlichen Dienst in Mecklenburg-Vorpommern und Baden-Württemberg voraus. Neben dem Atomausstieg hat deutschlands Umstellung auf erneuerbare Energien, angetrieben durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG), seinen Tribut in die Bilanzen der großen Versorger gefordert.

Der Anteil erneuerbarer Energien an der Bruttostromerzeugung ist von 6,6 Prozent im Jahr 2000 auf 25,8 Prozent im Jahr 2014 gestiegen (AG Energiebilanzen, Stromerzeugung nach Energieträgern), was den Wettbewerb auf dem Strommarkt verschärft. Immer mehr Haushalte produzieren Strom mit Solardachanlagen, und es ist für sie oft billiger, den Strom selbst zu nutzen, was bedeutet, dass sie für die Stromversorger keine stabilen Kunden mehr sind. Im Jahr 2012 erwirtschafteten deutsche Unternehmen und Privathaushalte 56,7 Terawattstunden oder 11 Prozent des gesamten nationalen Strombedarfs (aus erneuerbaren und konventionellen Quellen) für den Eigenverbrauch, gegenüber 8 Prozent im Jahr 2008.